HISTORIA BREMVM - Die Geschichte(n) der Ortsgemeinde Bremm an der Mosel
Chronologie von Bremm und Kloster Stuben
- wird nach und nach vervollständigt -   von Rainer Pellenz
Wählen Sie bitte ein Jahrhundert:
Antike   11. Jhdt. 12. Jhdt. 13. Jhdt. 14. Jhdt. 15. Jhdt.
16. Jhdt. 17. Jhdt. 18. Jhdt. 19. Jhdt. 20. Jhdt. 21. Jhdt.  
Quelle: Literaturquellen von Franz Josef Blümling
Erwähnung: Verweise auf externe und Bremmer Internetseiten
Zeitpunkt Vorgang
Quelle
Erwähnung
       
Antike zum Seitenanfang
 
 
Römische Zeit Auf dem als Signalstation gedeuteten Berggrat (Calmont) wurden Spuren eines quadratischen Gebäudes mit zahlreichen Ziegelsteinen gefunden und mehr als 120 Münzen des frühen 2. bis späten 4. Jahrhunderts, eine Scheibenfibel, 12 Terrakottenfragmente und zahlreiche Keramikscherben, die weitgehend der mittleren Kaiserzeit angehörten, gefunden.
15
 
 
11. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
um 1000 hat Bremm eine Kapelle zu Ehren des hl. Michael.
B17, B19,
1025 hat Pfalzgraf Erenfrid Weinberge nebst leibeigenen Winzern in Bremm. Sie kommen später an das Kloster Maria Laach. Bremm soll einer der ersten Orte an der Mittelmosel gewesen sein, wo Reben gepflanzt wurden.
1
4
14
L6, L7, B1, L9,
1051 erhält das Kloster Brauweiler von Königin Richeza von Polen Güter. Dazu gehört laut einer Urkunde auch ein Gut in "Brembe".
2.3
L2, L3, L7, L14, B1, B11, B17,
1052 wird Brembe der Abtei Brauweiler überwiesen.
 
1056 bis 1096 Besitzungen der Abteien Brauweiler und Himerode, so wie des Trierer St. Simonstifts in Bremm, kommen zwischen 1056 und 1096 urkundlich vor.
Pfalzgräfin Richezza, Königin von Polen, hatte diese zuvor dem Kloster Brauweiler schenkt.
Auch von Poppo, Propst des St. Simonstiftes, werden der Abtei Brauweiler Besitzungen geschenkt.
3
4
9
12
L1, L2, L6, L14, C16, W4,
1097 bestätigt Erzbischof Egilbert dem St. Simeonstift zu Trier unter anderen Besitzungen auch die Güter zu Bremm "Brinben".
2.3
3
5
9
L1, L2, L9, L14,
1097 gibt es eine Kirche in Brinben, auch Brimba genannt. Der achte Teil ihrer Einkünfte gehört dem Propst von St. Simeon in Trier. 7 L3, L14, B11, B17, C2,
 
12. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
1136 stiftet Grundbesitzer Egelolf sein Burghaus, Weingärten und andere Besitzungen zur Gründung des Klosters Stuben.
L5, L6, L7, L10,
1137 / 38 / 39 ? bestätigt der Trierische Erzbischof Albero die Stiftung des Grundbesitzers Egelolf an das Kloster Stuben und die Umwandlung des Hofes in ein Kloster. Er legt die Zahl der aufzunehmenden Schwestern auf höchstens 100 fest.
L1, L7, L8, L10, L11, L12, L13, B11, B24, B26, B29, B30, B31, C17,
1138 wird Bremm in einer Urkunde "Breimpta vicus" genannt.
1
4
L2, L7, B1,
1139 besitzt das Kloster Maria Laach in Bremm vier Weinberge die von drei Hörigen verwaltet werden. 9 C18
1140 besitzen die Grafen von Arnstein Weinberge, Äcker, Wald mit grundherrlichen Rechten, leibeigene Winzer und den Zehnten in Neef und Bremm, welche Graf Ludwig und seine Gemahlin Guda der Abtei zu Arnstein als Stiftungsgut schenkt. 4
4.1
L6, W6
1140 / 30 ? gibt Erzbischof Albero die Kirche zu Neef und den Novalzehnten des Waldes Laer bei Dünchenheim dem Kloster Stuben L1, L8, L10, L12, L13, L15, B24, B30, B31, C17, W7
1142 bestätigt Papst Innocenz II. dem Kloster Arnstein in einer Urkunde Besitzungen in Neve und "Bremme".
2.3
L2, B1, B11,
1144 wird Bremm in einer Urkunde "Bremba" genannt.
L2, L14, B1, B11,
1144 bestätigt Kaiser Conrad III. der Abtei Springiersbach deren Besitz in Bremm
3
4
9
L1, L2, B11,
1145 wird "eine ecclesia beati Nicolai de insula, qui locus situs super ripam Mosellae" genannt.
L15,
1146 bis 1156 wird die Kirche des Klosters Stuben vom Abt von Springiersbach gebaut.
L7, B30,
1156 bestätigt Erzbischof Hillin von Trier die Stiftung der Abtei Arnstein, darunter auch ein Hof in Neef mit Gütern daselbst und in Bremm 2.3  
1156 wird Bremm in einer Urkunde "Breme" genannt.
L2, B1,
1160 kauft Abt Richard von Springiersbach für das seiner Fürsorge empfohlene Kloster Stuben die Güter, welche Graf Ludwig von Arnstein zu Neef und Bremm besessen und dem von ihm gestifteten Kloster zu Arnstein geschenkt hatte, für achtzig Mark.
2.3
2.4
3
4
L1, L2, L6, L13, L14, B1, B11,
um 1160 besitzt die Abtei Laach drei Hörige und vier Weinberge in Bremm, aus denen sie die Hälfte des Ertrages erhält. Diese Besitzungen gehören zum Güterkomplex Laachs an der Mittelmosel mit dem Zentrum in Neef. 9
1179 verzichten Hermann von Arras und sein Bruder auf das Recht, den Hof des Klosters Stuben zu Dünchenheim am Vorabend des Marienstages mit vier Reitern zu besuchen und ein Abendessen und Frühstück daselbst zu begehren, weil dies vom Abte zu Springiersbach missbilligt wurde.
L13, C17,
1184 schenkt ein Herr von Helfenstein dem Konvent einen Hof zu Lösenich.
L13, L15,
1190 wird die Kirche des Klosters Stuben vom Erzbischof von Trier dem hl. Nikolaus geweiht.
L7, L15, W7, B11,
1193 überträgt Erzbischof Johann zu Trier der Kirche Stuppa die Kapelle zu Dünchenheim (Tünechyngen) und bekundet, dadder die erstere geweiht habe.
L13, L15,
1193 bestätigt Kaiser Heinrich VI. der Abtei Springiersbach Besitzungen, darunter auch solche in Bremba. 2.1  
 
13. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
1208 schenkt Ritter Heinrich von Ulmen dem Kloster Stuben eine beim vierten Kreuzzug im Jahre 1204 in Konstantinopel erbeutete, wertvolle Reliquie, die Staurothek und außerdem eine jährliche Weinrente von ½ Fuder zu St. Aldegund.
L1, L5, L6, L7, L8, L10, L12, L13, L15, B11, B14, B15, B24, B26, B27, B28, B31, W8,
1211 bestimmt Erzbischof Johann I. in seinem Testament dem Kloster Stuben 5 Pfund Heller.
L1,
1220 ist Bremm eine Pfarrei
B17,
1220 wird im "Liber annalium iurium archiepiscopi et ecclesie Treuirensis" auch eine Kapelle in Breme aufgeführt, die keine Steuern zu zahlen hatte. 2.1 L14, B11,
Dezember 1224 fühlt Erzbischof Theoderich von Wied sich veranlasst, alle Gläubigen seiner Diöcese zu milden Beiträgen für das Kloster Stuben aufzurufen, weil mangels an Lebensmitteln das Personal dortselbst nicht mehr ernährt werden könne.
L13, B24, B26, C17,
1226 erteilt der päpstliche Legat, Cuno Episcopus Portunensis, dem Kloster Stuben ein Ablassprivilegium.
L7, L12,
1227 verzichtet Ritter Werner von Leimen, auf alle seine Ansprüche gegenüber dem Kloster Stuben.
L1,
1240 zieht Erzbischof Theodorich, Graf von Wied, eigene Weingefälle in Bremm.
4
12
L6,
1245 vererbpachten Prior, Meisterin und Convent den Gebrüdern von Sygenheim die Wingerte, welche bisher unter ihnen streitig waren.
L13,
um 1250 wird die Kirche Capella Breme genannt. Da sie keine Kathedralsteuer zahlte, ist anzunehmen, dass sie weiter keine Mittel besaß.
7
L3, B1,
13. Jhdt. entwickelt sich der Ministerialenstand zum Ritterstand weiter und Stuben wird zur Versorgungsstätte von Adelstöchtern.
B29,
1251 teilt Simon, Graf von Sponheim, mit dem Kloster Stuben Güter, die er bisher mit diesem gemeinsam in Bremm, Neef, Bullay, u. a. gehabt hatte.
11
L13, B1, C18,
1275 / 25 ? darf das Kloster Stuben zum Neubau der Kreuzkapelle Ablassbriefe ausstellen und die Geistlichkeit des Archidiakonats wird um Beiträge aufgefordert.
L7, L13, L15, B31,
1276 sendet das Kloster den Priester Ludolf zum Einsammeln von milden Gaben für den Bau der Kapelle aus.
L15,
1282 verkaufen Conrad Herr v. Sleyda (Schleiden), seine Gemahlin Lyse und sein Sohn Friderich dem edlen Mann Gerard v. Blanckenheim verschiedene Besitzungen. Darunter befindet sich auch ein solcher in "Brembden". 2.3
1285 verkaufen Goda, die Witwe des Winand Mönch von Senheim und ihre Kinder und Garsilius und Irmengard von Arras, dem Kloster ihre Gülten und Renten zu Poltersdorf.
L12, L13, B26
1296 / 95 / 92 ? schenken Ritter Sibert von Ulmen und seine Gattin, Elisabeth, dem Kloster Stuben den Smitthof bei Alflen und einen jährlichen Zins von einem halben Ohm Wein zu St. Aldegund.
L1, L8, L12, B26
 
14. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
1300 bis 1309 schenkt der reiche Ritter Carl von Monreal, dessen Schwester, Mathilde, Nonne zu Stuben war, dem Kloster Güter zu Poltersdorf.
L1, L6, L8, B26
1310 verspricht das Kloster Laach den Nonnen auf der Nicolausinsel den bisherigen Zins von einem Wingert bei Valwig
L13, B26
1316 gibt Cuno (Wepeling) von Bettingen gibt zur Stiftung eines Anniversariums dem Kloster alle seine Güter zu Ernst.
L13, B26
1316 schenkt Mechtildis von Cröv zu gleichem Zweck Güter zu Senheim.
L13,
1325 überweisen Robert, Graf von Birneburg und Christian, Pfarrer von Monreal als Testamentarien einer Tochter des Ritters von Eller dem Convent jährlich 20 Talente oder Pfunde Oel aus Gütern zu Poltersdorf
L13,
1330 beschenkt Erzbischof Balduin von Trier das Kloster Stuben mit kostbaren Kirchengeräten.
L6,
22.08.1331 erkennt die Gemeinde Alf die Rechte des Klosters Stuben in ihrem Gemeindewald an.
G22
1332 bis 1352 kauft das Kloster Wingerte zu Adelgund, Eller und Dünchenheim. L13,
1337 / 38 ? überlasst Cuno, Ritter von Ulmen, und seine Gemahlin seine Bremmer Ländereien und Rechte mit jenen von St. Aldegund dem Erzbischof Balduin von Lützelburg für zwei hundert Pfund Heller.
3
L1, L2, L6, L14, B1, B11,
1338 besitzen die von Ulmen und die von Arras beträchtliche Gefälle, Trierer Lehen, Isenburger Unterlehen in Ediger, zu Eller, Bremm und Aldegund. 12
4
 
1339 erwirbt das Kloster Stuben einen Zehnten von den Gütern des Ritters Richard von Buch in Bremm und Neef und zwei Wingerte in Bremm und Senheim.
11
L13, B1,
1346 stiftet Erzbischof Balduin dem Kloster eine Memorie. L13, C17,
1351 gibt Johann von Zolver (de Celobrio), Dompropst zu Trier, seine Zustimmung dazu, dass er die neu dotierte und vom Erzbischof bestätigten Pfründe in der Kapelle zu Bremm, die zur Pfarrkirche in Ediger gehört und deren Verleihung wegen der Dompropstei dem Johann zusteht, im Falle der Vakanz einem geeigneten Mann übertragen muss, der Priester ist oder binnen eines Jahres dazu geweiht werden kann. Andernfalls devolviert die Kollation an den Erzbischof von Trier. 10  
05.04.1351 dotieren die Eheleute Conrad und Guda von Cochem in Verbindung mit anderen durch Urkunde den Altar der allerseligsten Jungfrau in Bremm und verpflichten den angestellten Kaplan an Stelle des Vicepastors zu Edigrey (Ediger), dem er aber untergeben ist, zur Seelsorge. Patronatsherr der Kaplanei ist der Dompropst von Trier.
7
L3, L14, B1, B11, B17,
1351 verleihen Papst Innocenz VI. und Erzbischof Boemund den Besuchern der Bremmer Kirche Ablässe.
B17,
1351 wird Gregorius von Cochem in Bremm als Pfarrer erwähnt.
L3, B1, C4,
29.08.1352 setzt Erzbischof Balduin Zahl der Klosterfrauen von 40 auf 30 herab. L12, L13, L15, B24, B26, C17,
1354 / 64 ? bestätigt Erzbischof Boemund II.die Herabsetzung der Anzahl der Klosterfrauen vom Jahr 1352 L12, L13, B26,
1356 lässt Erzbischof Boemund II. von Saarbrücken in Bremm ein Felsenstück mit Reben anlegen.
4
L6, B1, L9,
1360 bestätigt Erzbischof Boemund II. der Pfarrkirche des hl. Laurentius in Bremm ein Ablassprivileg. 1
2.2
L7, L14,
1360 genehmigt Herr Gerlach zu Isenburg, dass Diedrich, Herr zu Ulmen auf der Oberburg, seiner Frau auch auf die Güter zu Bremm, welche Diedrich von ihm zum Lehen empfangen hat, ihr Witthum anweisen dürfe.
3
L1, L2, B1, B11,
15.10.1360 bezeichnet eine Urkunde Bremm als selbständige Pfarrei.
3
B11,
1367 treten in einem Kaufvertrag zwischen dem Vogt zu Seinheim und dem Peter, genannt Klunze, von Eller Heinrich (Heyncze) Lincke von Bremm und Johann Vogt zu Bremm „...die den Weinkauf mitgetrunken haben“ als Zeugen auf. 2.7  
1370 lässt Salentin, Herr zu Isenburg in Bremm ein Felsenstück mit Reben anlegen.
4
L6, B1, L9,
1373 vergleicht Erzbischof Cuno II. die Gemeinden Bremm mit den Dörfern Clitting und Urschmitt wegen der Weidgerichtigkeit 2.2  
09.09.1374 versucht Erzbischof Cuno die Einnahmen des Klosters dadurch zu verbessern, dass er dem Nonnenkloster das ausschließliche Recht des Weinzapfs auf der Neefer Kirmess verleiht
L13, B24, B26, B31, C17,
07.06.1392 bestätigt Erzbischof Wernher zu Trier dem Kloster eine testamentarisch vermachte Kornrente zu Polch.
L13,
1393 Meisterin, Priorin und Konvent des Klosters Stuben bekunden: Johann von Sponheim hatte ihnen vor Zeiten erlaubt, mit vier Eseln auf dem Kondelwald Brennholz zu holen gegen eine jährliche Gülte von einer Tonne Hering. Da ihnen dies nicht bequem ist, haben sie auf dieses Recht verzichtet.
L1, L6, L12, L13, B26, B31,
Ende 14. Jhdt. oder Anfang 15. Jhdt. wird eine Kirche in Bremm erbaut und erstmals dem hl. Laurentius geweiht. Zuvor gibt es eine der Mutter Gottes geweihte Kirche in Bremm
L14, B17,
 
15. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
1414 stellt eine Rechnungsrevision seitens der kirchlichen Oberen fest, dass viele Pächter und Lehensmannen im Rückstand sind. L13, C17, B26,
bis 1418 besitzen die Herrn auf Scharfeneck trierisches Lehngut in Bremm.
L1, L2, L6, B1,
04.09.1419 / 18 ? gibt Erzbischof Werner das Lehngut derer von Scharfeneck in Bremm dem Grafen Johann von Homburg. Dieser
schenkte die Ländereien im gleichen Jahr der St.-Willibrordus-Kirche in Echternach.
2.8
3
4
12
B11, C18
um 1420 richten Volksseuchen, sogenannte Pesten, öfters große Verheerungen an. 12  
07.01.1434 wird in der Bremmer Pfarrkirche der Jakobus-Altar eingeweiht.   B17,
25.01.1435 wird eine Urkunde ausgestellt, die bestätigt, dass Peter Meyer von Bremmen, und Else, Heubtze dorchter, myne elich huysfrauwe auf Lebenszeit dem St. Jacobus-Altar einen jährlichen Zins von 14 Koblenzer Mark schuldig sind
L14, G11, B11,
1438 wird Nikolaus Claiß oder Clasen (1438 - 1439) Pfarrer in Bremm.
S1, C4,
1444 werden die Bruderschaften Unserer lieben Frau, die des hl. Laurentius und die des hl. Sebastian erwähnt.   B17,
1454 wird Jakob (Bremm ?), plebanus (1454 - 1475) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1467 bestätigt Erzbischof Johann II. den von Erzbischof Cuno II. der Gemeinde Bremm gemachten Weidevergleich von 1373. 2.2  
08.10.1475 wird zwischen der Gemeinde und dem Pleban Jakob (Bremm ?) der Vertrag geschlossen, dass jene diesem 4 Ohm Wein und das nötige Holz zu liefern habe.Schon zuvor war aus der Kaplanei zu Bremm eine Pfarrei geworden.
7
L3, B1, C4,
1476 verkaufen Johann und Friedrich, Herren von Pyrmont und Ehrenberg, ihre Rechte zu Bremm dem Erzbischof Johann II.. Zuvor hat Ediger das Hochgericht („bym Schopf zu nehmen, uf Halz und Bauch zu richten“) über Bremm ausgeübt, was nunmehr dem Erzbistum zusteht.
3
9
12
L1, L2, B1, B11,
spätes 15. Jhdt. weisen Stiftungen auf den Bau einer neuen Kirche hin, und zwar auf einer kleinen Anhöhe an einem Felsen.
B11,
1496 vergleicht Erzbischof Johann II. die Gemeinde Bremm mit Orschmitt, Cledank und Buyren (Urschmitt, Kliding und Beuren) wegen der Viehtrifft auf dem Cochemer Berg. 2.2  
 
16. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
vor 1502 wird Peter Dielen in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, C4,
1502 wird Thielmann van Zolberen in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, C4,
1506 erfolgt die Collation der Pfarrei zu Dünchenheim an den Priester Paul v. Ellerbach auf die Präsentation der Aebtissin zu Stuben durch den Archidiakon zu Carden,
L13,
1507 wird Peter Graess, p. t. vicepastor in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, C4,
1507 erhält Bremm mit Erlaubnis des Erzbischofes das Taufrecht, das zuvor der Mutterkirche in Ediger zusteht. Bremm gehört zum Pfarrbezirk Ediger. 6 L14, B17,
1507 wird in Urkunden eine Marienkapelle der Kirche erwähnt, die zuletzt als Sakristei dient   L14,
Sommer 1511 , so ein Visitationsbericht, haben die Schwestern in Stuben, von denen jede eine eigene Magd hatte, das gemeinsame Leben aufgegeben, das heißt: jede lebt für sich in einer Wohnung mit Küche, und die Mägde betreiben für ihre Schwestern eine eigene Kleinviehhaltung.
L10, L11,
13.10.1511 erlässt der Trierer Erzbischof Richard von Greifenklau eine Reformverordnung, die ein Licht auf die Verhältnisse in Stuben wirft. Aus der Einleitung geht hervor, dass entstandene Irrungen die Visitation nötig machen.
B29, L10, C17,
1512 bringt Kaiser Maximilian I. auf seiner Moselreise einen und einen halben Tag zu Stuben zu.
L1, L5, L8, L12, L15, B11, B26,
14.07.1512 vergönnt Erzbischof Richard von Trier dem Kloster Stuben eine Schiffmühle auf der Mosel zu bauen.
L13,
15.10.1513 schärft der Springiersbacher Abt den Stubener Amtsträgerinnen ein, ihr Amt gut auszuüben, damit man es ihnen nicht nehmen müsse.
C17,
1515 werden die Klosterfrauen vom aufgelösten Kloster Marienburg nach Stuben versetzt. Die Entfernung der Nonnen von Marienburg geschieht, weil diese damals zur Verteidigung des Landes in eine Festung verwandelt wird.
L13, C17,
04.03.1530 / 29 verbietet der Trierer Bischof den Nonnen während der Fastenzeit Butter und Milchspeisen zu essen und erlaubt aus Ersparnisgründen, statt der weißen Röcke für die gewöhnliche Zeit solche in schwarz zu tragen.
L13, B26, C17,
1532 wird die Zahl der Klosterfrauen auf 30 herabgesetzt.
L10, B11,
1534 klagen Elisabeth und Gertrud von Helfenstein, Konventualinnen in Stuben, gegen Meffried von Heddesdorf zu Winningen und Kuno von Reiffenberg zu Wanscheid.
G24
10.05.1537 bestimmt ein notarieller Akt, dass jede zur Meisterin gewählte Jungfer dem Convent jährlich zwei Fuder Wein aus der gemeinen Rente zur Steuer der Kleidung und außerdem jeder Nonne ein Paar Sohlenschuhe geben soll. L13, B26, C17,
Oktober 1545 kommt der Kölner Weinhändlerssohn Hermann Weinsberg zum Weinkauf die Mosel hinauf nach Bremm zu Martin Brol(er) mit dessen Hilfe er hier Wein einkauft.   B22,
16. Jhdt. erscheint eine hier ansässige Adelsfamilie, die Herren von Bremm, als vorzüglich reich.
1
12
L1, L2, L6, L7, B1,
16. Jhdt. entsteht an der Mosel ein kurfürstliches Kellereigebäude mit treppenartig zulaufenden Giebelmauern, die über das Dach emporragen. Es ist die spätere Dorfschule. Ein Gegenstück davon steht heute noch in Bruttig.
B16
16. Jhdt. bleibt der Besitz des Klosters nicht nur gleich, sondern vermehrt sich durch Erwerb von Höfen zu Beuren, Cledang, Clotten, Schmitt und Senheim.
L13,
1550 geben die Statuten, die Abt von Springiersbach, Daniel Schilling von Lahnstein, verfasst, Auskunft über die Lebenshaltung der Nonnen, die noch „in Häusern“ wohnen.
L15,
1552 steht die Pfarrkirche in Bremm im Erzbischöflichen Register 6 L14,
1568 gestattet der Abt Caspar Schutzpar von Springiersbach, genannt Milchling, dem Conventualinnen zu Stuben die freie Wahl eines Beichtvaters.
L12, L13, C17,
1569 wird Bremm bei einer Visitation als Pfarrei behandelt und ihr Pfarrer Pleban genannt. Eigentlicher Pfarrer ist das Domkapitel zu Trier. Als Filiale gehört zu Bremm der Ort Beuren. Die Pfarrkirche ist dem hl. Laurentius geweiht und der Dompropst verleiht noch im ganzen folgenden Jahrhundert den Altar der allerseligen Jungfrau, an welchem die Seelsorge haftet.
7
L3, B1, B11, C4,
1569 wird Peter Brelen oder Bro(i)ll als Pfarrer in Bremm erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1569 haben die Neefer Bürger zum Unterhalt des im Kloster Stuben wohnenden Neefer Geistlichen den Zehnten zu zahlen. Dieser bestand aus zwei Fudern Wein, sieben Maltern Korn, vier Sestern Hafer, einem Sester Erbsen, einem Sester Salz, zwölf Wagen Holz und drei Paar Schuhen im Jahr
C17,
1569 gehört Bremm zum Landkapitel Zell
L3, B1, C4,
1570 wird Peter Brelen oder Bro(i)ll als Pfarrer in Bremm erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1571 schließt die Witwe Antonia von Stein-Kallenfels, geb. von Koppenstein mit ihren Söhnen einen Vertrag mit dem Kloster wegen Aufnahme ihrer Tochter resp. Schwester Amelen und Kunigunde.
L13,
1571 wird Philipp Urhausen in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1572 wird Peter Brelen oder Bro(i)ll als Pfarrer in Bremm erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1572 wird eine Glocke für die Pfarrkirche gegossen, die im August 1826 als "alte, schöne große Glocke" erwähnt wird.
B3,
1575 wird eine Glocke für die Pfarrkirche gegossen, die 1807 als "die kleinste" erwähnt wird.
B3,
1580 wird die Glocke, die heute im Chorraum der Pfarrkirche steht, gegossen. Sie trägt die Aufschrift: MARIA HEISSEN ICH, IN GOTES NAMEN LUET MAN MICH, IM JAHR 1580 HEINRICH VAN COLLEN GUS MICH.
L3, L7, L14, C1,
1584 wird Johann Getzen oder Guitzen in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1592 wird die Pfarrei Bremm visitiert. 6 L14,
1593 wird Johann Getzen oder Guitzen in Bremm nochmals als Pfarrer erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
 
17. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
1602 wird Johann Getzen oder Guitzen in Bremm nochmals als Pfarrer erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1605 wird Johann Verdel (1605 - 1620) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1609 bis 1714 erhalten 936 Personen in Bremm die Taufe. Davon sind nur vier unehelich geboren, deren Mütter alle von auswärts waren, dabei lag jahrelang Militär in Bremm in Quartier
B17,
06.06.1610 haben die Sendschöffen zu rügen, dass einer an Maria Verkündigung dreimal gemahlen, einer auf Maria Maitag Heu gemacht, einer an allen Sonntagen gearbeitet, einer an einem Sonntag gemäht, ein anderer ein Keilbeil gemacht hat.
B17,
1610 wird auf einem Sockel in gemalter Kartusche in der Michaelskapelle eine Inschrift mit einer an den hl. Sebastian gerichteten Bitte um Schutz vor der Pest angebracht   L14, B19,
1616 wird Johann Verdel in Bremm nochmals als Pfarrer erwähnt.
L3, B1, C4,
1619 entscheidet ein Prozess den Streit über die Investituren der untergebenen Pfarreien vor dem päpstlichen Nuntius Antonius zu Köln gegen den Chorbischof von Trier zugunsten des Klosters Stuben
L13,
1620 wird Johann Cordel in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1620 werden in der Pfarrkiche Bremm die Altäre der hl. Anna und der hl. Barbara geweiht.
B17,
1620 heißt es bei einer Visitation (entgegen der Visitation von 1569) ausdrücklich, die Kirche sei der von Ediger incorporiert. Sie habe 4 Altäre, 4 Kelche und 1 Monstranz. An dem Altar der hl. Anna haften 2 Wochenmessen, an dem der hl. Barbara 1. Es bestehen damals 3 Bruderschaften bei der Kirche: die des hl. Laurentius, des hl. Sebastian und der hl. Anna. Der Pleban besitzt 2 Gärten und 1 Weinberg zu 1 Fuder Wein.
7
L3, B1, B17,
03.06.1621 besagt eine Vergleichsurkunde, dass der Chorbischof von Trier Hußmann von Namedy als Vertreter des Erzbischofs, sich mit Meisterin und Convent Stuben dahin vergleicht, dass letztere nach dem Ableben des zeitigen Pfarrers binnen Monatsfrist das Präsentationsrecht haben solle.
L13,
1624 wird ein Bremmer Haustürstein von einem Kyllburger Meister angefertigt. Ein zweiter aus rotem Sandstein stammt aus dem Jahre 1639.
W2
1628 wird Jodocus Caspers in Bremm als Pfarrer erwähnt.
S1, L3, B1, C4,
1628 werden Jakob Nittel (1628 - vor 1634) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1630 entsteht der Laurentius-Altar der Pfarrkirche.
L7, C2,
1631 entsteht der Sebastianus-Altar der Pfarrkirche.
L9,
1633 geht man am Fest der hl. Scholastika als dem Fest "Dedicationis templi bremensis" morgens in Prozession mit Gebet nach Aldegund, mit Gesang zurück und anschließend in Bremm ins Hochamt.
B17,
Juni / Juli 1635 bis Ende August 1636 ist der Höhepunkt der Pest in Briedel / Pünderich. Pünderich hat nur einen Verlust von 5,3% der Bevölkerung, Briedel 26%, Zell 27,3%, Kaimt 36,2%, Alf 36,6%, Bremm 55% und Ediger 44,2% zu beklagen.
W1,
1637 wird Johann Antonii (1637 - 1651) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, W5
15.09.1638 belehnt die Priorin des Klosters Stuben die neuen Hofleute "Anthon Cölchen und Annam Getzen" mit einem Hof zu Bremm
B2,
1639 wird ein weiterer Bremmer Haustürstein von einem Kyllburger Meister angefertigt. Er besteht aus rotem Sandstein. Ein erster ist aus dem Jahre 1624 bekannt. Beide tragen das Steinmetzzeichen des Kyllburger Meisters und sind noch heute festzustellen.
W2
10.08.1640 erlässt der Abt von Springiersbach, namens Daniel, laut Urkunde Statuten, worin er bei Strafe gebietet und befiehlt, die Ceremoniales der Kirche zu halten und dass die Stubener Nonnen pünktlich zu Tisch im Refektorium erscheinen.
L13, B24, B26, C17,
1643 werden auf dem Provinzialkapitel zu Aachen die Grenzen zwischen den Klosterbezirken gezogen. Zu Adenau kommen alle Orte an der Mosel von Cochem bis nach Bremm.
W3
17. Jhdt. wird die Michaelskapelle errichtet   L14, B19,
17. Jhdt. kommt laut der vorliegenden Erblehnsbriefe zu den frühern Lehngütern des Klosters noch ein solches in Urschmitt hinzu. L13,
1650 wird nach dem alten Lagerbuch die Rosenkranz-Bruderschaft eingeführt.
B17,
1651 wird Joh. Antoni in Bremm als Pfarrer erwähnt.
L3, B1,
1651 wird Peter Schienen (1651 - 1699) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1656 schenkt Otto, Bischof von Azot, Generalvikar des Erzbischofs von Trier, der Pfarrkirche eine Reliquienpartikel vom Goldfinger des hl. Laurentius.
L14, B11,
1656 hat der Pleban von Bremm laut Protokoll von der Gemeinde 5 Ohm, von dem Collator ½ Fuder Wein und 4 Malter Korn zu erhalten.
7
L3, B1,
1656 wird eine Frau in Bremm von den Synodalen angeklagt, eine Gotteslästerung ausgestoßen zu haben. Der Visitator verurteilte sie, nach St. Matthias zu wallfahrten und dort ihre Beichte abzulegen.
7
L3, L14, B1, B17,
1656 wird dem Pfarrer von Bremm vom Visitator selbst zum Vorwurf gemacht, dass er den katechetischen Unterricht nicht fleißig erteile; es findet sich zwar eine Schule vor, aber kein Lehrer.
7
L3, L14, B1,
1656 beträgt die Zahl der Kommunikanten 150
7
B1,
1661 legt Margareta Catharina von Soetern ihr Ordensgelübde (Profess) im Kloster ab und stiftet eine Memorie von 1000 Thlr. L13,
1663 ist als Jahreszahl auf der Kanzel der alten Bremmer Kirche eingeprägt.
L15, B17, B26,
1674 bis 1692 wallfahren die Bremmer statt nach Klausen nach Beilstein
B17,
1665 wird ein Dormitorium (lat. für Schlafraum) erbaut. Bis dahin hatten die Nonnen "in eigenen Häusern" gewohnt und auch geschlafen.
L15,
1677 vermacht Prior Johann P. Scheidt zu Stuben vor Notar sein Vermögen in seiner Behausung zu Ediger seinem Klosters. L13, B26
30.01.1685 erteilt Erzbischof Hugo von Trier auf Ansuchen der Meisterin und des Konvents zu Stuben die Erlaubnis zum Abbruch der schon lange baufälligen Klosterkirche und der angebauten Kapelle zur Aufbewahrung der Reliquien und verleiht ein Ablassprivilegium.
L7, L10, L12, L13, L15, B1, B11, B24, B26, B27, C17, W8,
14.10.1687 wird nach 2 Jahren Bauzeit die neue Kirche des Klosters durch Weihbischof Johann Philipp Burkardt, Bischof von Tripolis, geweiht.
L12, L13, L15, B11, B24, B26, C17,
1691 wird Johann Molitor in Bremm als Pfarrer erwähnt.
L3, B1,
1695 wird das Storchenhaus in Bremm erbaut. An den Fensterbrüstungen sind ein Kopf mit Monogramm und ein Storch, der eine Schlange packt, zu sehen
13
L7, L14, B11,
1699 wird Johann Molitor (1699 - 1701) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
 
18. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
1702 wird Johann Conrade (1702 - 1708) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1704 wird ein protestantischer Jüngling von 20 Jahren aus der Gegend von Nürnberg in die katholische Kirche aufgenommen und getauft.
B17,
1707 wird das Wegekreuz an der Moselstraße, das heute (wohl irrtümlich) als Pestkreuz bezeichnet wird, gestiftet.
L14,
1708 wird Peter Loerscher (1708 - 1752) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1709 darf die Kirche in Bremm päpstliche Ablassbriefe ausstellen.
L14,
1719 besteht die Dorfgemarkung Bremm aus Weinbergen mit 328.282 Stock, Schiffel- oder Rottland (255 Morgen nach Lambertimaß), 105 Morgen Wiesen und dazu noch Wald. 240 Morgen Rottland und der Wald sind Gemeindebesitz.
B21,
1719 wird das Vieh im allgemeinen in "Rottfeld, Heiden und Waldungen" getrieben. Beuren, Urschmitt und Kliding haben ihren Weidstrich bis fast an den Ort, "so daß, wenn ihr (der Bremmer) Vieh den Berg hinauf käme, dieser dreier Gemeinden Herden die Weide wirklich genossen hätten...".
B21,
1719 geht aus dem Landmaßbuch hervor, dass 13 ½ Morgen in der Gemarkung Bremm der Bereich "um Stuben" waren. Besonders genannt wurden damals noch "drei andere auf Bremmer Seite gelegene große Wiesen", mit den Flurbezeichnungen "im Brach" und "in der Bieg", von 14 Morgen.
B21,
1719 ist die Stubener Schiffsmühle verpachtet für die jährliche Pachtabgabe von 7 Maltern Korn. Der Müller wird unter den Bürgern von Bremm aufgeführt. Er besitzt überdies noch eine eigene Mühle im Ort Bremm,
B21,
1719 bestehen die Pachtabgaben der Pächter für die gemeindeeigenen Wiesen an die Gemeinde im allgemeinen aus Weinabgaben.
B21,
1719 sind die Weinberge wie üblich in drei Güteklassen eingeteilt, bei der ersten Klasse wurde in Bremm durchschnittlich von 8.000 Stock ein Fuder Wein geerntet, bei der zweiten Klasse von 12.000 Stock ein Fuder, in der dritten Klasse von 16.000 Stock ein Fuder. Die Verteilung der Weinberge auf die Klassen war: 1. Klasse: 50.483 Stock, 2. Klasse: 32.379 Stock, 3. Klasse: 245.420 Stock
B21,
1724 stiftet Anna Elisabeth Gräfin Elter oder d'Autel, Meisterin zu Stuben, dem Kloster 2 ihr von Verwandten zugefallene Legate, eins von 2000 Thlr. Luxemburgisch und das andere von 6000 Thlr. nebst allen verfallenen und rückständigen Zinsen. L13,
17.05.1729 kommt durch Karl Kaspar Pauli, Dechant an St. Andreas in Köln und gebürtiger Aldegunder, eine Frühmessenstiftung in Bremm zustande.
7
L3, B1, B17,
1731 verfügt die Rosenkranz-Bruderschaft in Bremm über ein Kapitalvermögen von ca. 400 Gulden.
B17,
1733 wird das Missionskreuz errichtet.
B17,
1737 darf die Kirche in Bremm päpstliche Ablassbriefe ausstellen.
L14,
1742 vermacht eine Witwe Maria Johanna von Maffey geb. von Kronach zu Ehrenbreitstein einer Tochter, welche im Gotteshaus Stuben Profess war, ein ansehnliches Capital. L13,
1750 heiratet ein 80jähriger Mann in Bremm eine Soldatenwitwe, die damit ihren vierten Mann bekommt.
B17,
1752 wird Lothar Friedrich Bachem (1752 - 1777) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
20.02.1761 verstirbt laut einer vorliegenden Sterbeanzeige "Die Hochwürdige Hoch-Wohlgebohrne Gnädige Frey-Fräulein Josepha Francisca von Maffei de la Sera". Sie ist wohl eine Verwandte der letzten Stubener Äbtissin Maria Ferdinande von Maffei de la Sera, die am 6. Juni 1787 stirbt. S2,
Frühjahr 1762 vermeldet ein Visitationsbericht des Springiersbacher Abtes Karl Kaspar von Holtrop die bekannten Missstände: Nachlässigkeit im Chorgebet, häufige Abwesenheit der Schwestern zum Besuch der Angehörigen, Verletzung der Klausurbestimmungen durch zahlreiche verwandte Besucher und Gäste, denen man überall Zutritt gewährte.. L11,
25.06.1762 erlässt der Erzbischof ein Reformdekret, das Rückschlüsse auf die Verhältnisse in Stuben erlaubt. Unter Androhung von Strafen verlangt der Erzbischof die Einhaltung der klösterlichen Disziplin und des Chordienstes und tadelt die überhand nehmenden Besuche im Kloster.. B29,
1762 darf die Kirche in Bremm päpstliche Ablassbriefe ausstellen.
L14,
Juli 1763 berichtet der Konvent dem Erzbischof, beim Essen zeige sich die Meisterin so gehässig „daß wir zu Tisch nicht anderst als zur Folter gerufen zu werden vermeinet"... B29,
Frühjahr 1764 führt eine neue Visitation zu dem Ergebnis, dass im Kloster Stuben eine „solche verderbliche Verwirrung und Zerrüttung inzwischen entstanden, die den ganzen Umsturz des Klosters [...] nach sich ziehen könnte". B29,
1768 hat der Lehrer am Margaretentag vor der Prozession auf seine Kosten in Bremm eine hl. Messe halten zu lassen und danach die Prozession zu führen.
B17,
1773 wird Maria Theresia von Soleren gegen ihren Willen in das Kloster aufgenommen. B29,
1777 wird Philipp Theodor Ignaz Wangemann (1777 - 1790) Pfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1778 beträgt die Zahl der Kommunikanten 428
7
L3, B1,
1778 wird in Bremm die Frühmessenstiftung von 1729 bedeutend verbessert. Bei einer Visitation werden Reliquien des hl. Laurentius mit Authentik vorgelegt und anerkannt. Das Schulwesen befindet sich in bester Verfassung.
7
L3, B1,
01.06.1779 stiftet Frau Meisterin Maria Ferdinanda Freiin von Maffey da la Serra in der "Kreuzkapelle" jährlich zwölf Messen und schenkt zu dem Zweck dem Kloster 100 Thlr. L13, L15,
um 1780 findet sich Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus genötigt, dem vorgesetzten Abt zu Springiersbach die Weisung zu erteilen, zu Stuben die äußeren Eingänge zum Dormitorium sofort schließen zu lassen.
L8, L13, L15, B11, B26, C17,
18.12.1783 schreibt die Stubener Meisterin von Maffay de la Serra an den Erzbischof, das Fräulein von Soleren habe „10 Jahr nach ihrer Profession sich so auferbäulich, betselig, fromm und modest betragen, daß sie ihren Mitschwestern zum wahren Beispiel gedienet." . B29,
Winter 1783 / 84 gibt es eine sehr schlimme Winterkatastrophe mit ca. 1,5 m Schnee und zugefrorener Mosel, dann Tauwetter mit Eisgang und Hochwasser
C3,
April 1784 bittet Maria Theresia von Soleren den Springiersbacher Abt, ihren Klosteraustritt zu befürworten. Sie versichert ihm, ihre Verwandten würden für sie sorgen.. B29,
Juli 1784 ergibt eine Visitation in Stuben, dass die damalige, ungerechte und parteiische Meisterin Ferdinande von Maffey Hass, Neid und Zwietracht unter den Mitschwestern gesät hat.Die wirtschaftlichen und klösterlichen Verhältnisse hatten sich nicht gebessert.
L8, L13, L15, C17,
02.07.1784 schreibt Maria Theresia von Soleren dem Erzbischof, Clemens Wenzeslaus, einen langen Brief, in dem sie das Unrecht schildert, das ihr von ihren Eltern, besonders ihrer Stiefmutter, als unmündiges Kind angetan wurde. B29,
09.07.1784 ergeht ein Verbot für die Pfarreien Bullay, Alf, Neef, Bremm, Eller, Ediger und Senheim gegen die Wallfahrt nach Klausen.
G10
08.08.1784 beantragt der Erzbischof bei der päpstlichen Nuntiatur in Köln den Gelübde-Dispens für die unglückliche Ordensschwester Maria Theresia.
B29,
09.09.1784 berichtet der Abt von Holtrup dem Erzbischof, die Meisterin sei unfähig und bösartig und liege mit den nur noch wenigen Nonnen im Dauerstreit. Alle hätten sie Privatschulden, und die Klosterwirtschaft liege im Argen. Abhilfe könne nur noch durch Eingreifen von außen geschehen.
B29,
13.11.1784 entspricht der Papst dem Antrag des Erzbischofs. Das Fräulein von Soleren durfte das Kloster Stuben nun verlassen.
B29,
1784 wird berichtet, dass viel Holz verkauft wurde.
B21,
1784 wird gemeindeeigenes Land unter die Bürger verteilt.
B21,
1784 heißt es: "Es (Kloster Stuben) hat eine besondere Gemarkung, ist aber zur Gemeinde Bremm bei der allgemeinen Landmaß (1719) gemessen worden zu 13 ½ Morgen ohne die Waldung. Auf der Mosel hat es eine Schiffsmühle und ein Werth."
B21,
1784 wird die Qualität des Weinertrages so beschrieben: "Der Wein ist für etwas besser als zu Aldegund zu halten."
B21,
1784 besteht der "Gemeindevorstand" in Bremm aus dem "Vogt", einem Bürgermeister und zwei Vorstehern. Dem Bürgermeister ist ein Schreiber beigegeben
B21,
1784 besteht das Gericht zu Bremm aus dem "Vogt" (=Schultheiß), sieben Schöffen und einem Gerichtsschreiber, der 1784 mit dem Vogt identisch ist.
B21,
1784 sind die Gemeindefinanzen von Bremm derart ausgeglichen, dass die Gemeinde all ihre Schulden abgetragen hat.
B21,
1784 heißt es zu den Handwerkern, dass nur die Bäcker mit jenen zu St. Aldegund, Neef, Alf, Ediger, Eller, Senheim, Nehren und Mesenich in einer Zunft stehen, die übrigen "Handwerksleute" waren "unzünftig".
B21,
1785 werden ein Keller im Kreuzgang und sechs weitere Fasskeller genannt..
L15,
1786 wird der Hof des Klosters Stuben in Poltersdorf zur Schuldentilgung für 3435 Reichstaler an einen Privatmann aus Cochem zwangsversteigert.
G23
18.06.1787 schreibt Kurfürst Clemens Wenzeslaus, er habe bisher von seiner Sorgfalt zur Beilegung der langwierigen Feindseligkeiten und Wiederherstellung der Eintracht sowohl als zum Aufkommen des verfallenen Oekonomiewesens in dem adeligen Gotteshause Stuben keine entsprechende Früchte ersehen können.
L8,
seit 1787 hilft sonntags ein Kapuzinerpater aus Cochem im Beichtstuhl und hält die Festpredigt.
B17,
24.06.1790 wird Johannes Nikolaus Friedrichs (1790 - 1798) Pfarrer in Bremm
S1, L3, C4,
06.06.1787 stirbt die letzte Meisterin von Stuben, Maria Ferdinande von Maffei de la Sera.
L12, L13, B29,
1788 / 90 / 87 ? verwandelt Kurfürst Clemens Wenzeslaus das Kloster Stuben in ein freies Stift adeliger und bürgerlicher Jungfrauen unter der Verwaltung eines Commissarius, des geistlichen Raths Arnoldi. Jedem Fräulein wurde eine Pension von 450 Gld. ausgesetzt. Die Zahl der Schwestern ist auf 6 zurückgegangen.
L1, L5, L6, L7, L8, L10, L12, L13, L15, B11, B24, B25, B26, B28, B29, C17,
1788 wird die Staurothek in den Trierer Domschatz, sodann zum Schutz vor den einrückenden Franzosen auf die Festung Ehrenbreitschein gebracht.
L13, C17,
19.10.1788 stimmt das Trierer Domkapitel der Umwandlung des Klosters Stuben in ein freies Damenstift zu.
L11,
Januar 1789 wird eine Bestandsaufnahme des Stubener Inventars vorgenommen.
L11,
Dezember 1792 lässt Kurfürst Clemens Wenzeslaus zur Finanzierung des Krieges gegen Frankreich im ganzen Land das nicht mehr benötigte Kirchensilber einschmelzen, darunter auch die Silbergeräte aus der Sakristei der ehemaligen Abtei Kloster Stuben.
C17,
1794 gehört Bremm zum Kurtrierschen Amt Zell. Es hatte einen Vogt und Gericht. Die Pfarrei hat der Dompropst zu Trier zu besetzen. Sie gehört zum Landkapitel Zell. Der Sprengel ist nur auf die Gemeinde beschränkt.
8
L2,
1794 wird das freie Jungfrauenstift in Stuben aufgehoben
L7, L15, B27, W8,
1794 gibt es nach dem letzten kurfürstlichen Hofkalender in Stuben keine Äbtissin mehr, sondern der geistliche Rat Arnoldi ist als „gnädig angeordneter Commissarius“ an die Spitze gestellt.
L13, L15, C17,
1794 wird die Staurothek, als die Invasion französischer Revolutionstruppen bevorsteht, zusammen mit dem Trierer Domschatz in das Gebiet des Bistums rechts des Rheins verbracht.
L10,
06.07.1794 besetzen die Franzosen das Klostergebäude und benutzen es als Hospital und als Prison (Gefängnis), wie aus einem vorliegenden Aktenstück hervorgeht.
L10, B25,
1794 bis 1813 sind das Bistum und der Kurstaat Trier durch die Franzosen
besetzt.
C4,
1797 müssen die Stiftsdamen beim Einrücken der Franzosen aus dem ehemaligen Kloster auf das rechte Rheinufer flüchten.
B11,
1797 können die Pensionen der Stiftsdamen nicht ausgezahlt werden, da die französische Regierung angeordnet hat, dass die auf dem rechten Rheinufer befindlichen Ordensleute keinen Anteil an den links-rheinischen Revenüen haben sollten.
L8, B26,
1798 wird der Pastor mit Gewalt auch dem Pfarrhaus verjagt, wobei viele Dokumente auch die Stiftungsurkunden der Pfarrei verloren gehen.
B17,
22.12.1798 wird Johann Franz Xaver Wangemann (1798 - 1805) Pfarrer in Bremm, der Bruder von Philipp Theodor Ignaz Wangemann (1777 - 1790)
S1, L3, C4,
1799 wird die Prozession zur Michaelskapelle Rochusprozession genannt.
B17,
 
19. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
bis 1800 wird ein kleines Gebäude als Schulhaus benutzt, das der Pastor zur Verfügung stellt. Es steht auf dem Friedhof unter der Kirche.
B16
um 1800 wird das Schulhaus in ein Haus "auf der Lenn" (Linde) verlegt.
B16
Anfang 19. Jhdt. wallfahren die Bremmer verschiedentlich im Jahr nach Trier.
B17,
1802 kommt Bremm zum neu gegründeten Bistum Aachen
B11, C4,
1802 wird die Diözese neu geordnet und Bremm kommt als Filiale zu Eller,
7
L3, B1, B17,
1803 kommt die Stubener Staurothek durch Beschlagnahmung in den Besitz des Herzogs von Nassau
L1, L10, L13,
28.06.1804 wird in Bremm ein dem Erzstift Trier gehöriges Haus zu 185 Frs. (49 Thlr.) versteigert, ebenso eine Wiese auf Haler, welche dem Herzog von Arenberg gehört hatte, zu 245 Frs. (65 Thlr.). Desweiteren zwei dem Kloster Stuben zugehörig gewesene Wiesen zu 1320 Frs. (352 Thlr.), und 2619 Weinstücke zu 1600 Frs. (426 Thlr.)
8
L2, L14, B1, B11,
20.10.1804 werden in Bremm 3522 Weinstöcke, Wiesen und Garten, bisher dem Trierschen Domkapitel zugehörig, zu 1100 Frs. (293 Thlr.), außerdem 3 Hektar Wiesen in den Biegtern, ehemals Eigenthum des Klosters Stuben, zu 5575 Frs. (1486 Thlr.) versteigert.
8
L2, B1, B11,
20.12.1804 wird in Bremm ein Haus mit Bering, Garten, Wiese und 1976 Weinstöcken zu 2650 Frs. (706 Thlr.) versteigert;
8
L2, B1, B11,
22.08.1805 wird in Bremm die dem Grafen von Metternich-Winneburg gehörige Perschwiese zu 45 Frs. (12 Thlr.) versteigert.
8
L2, B1,
1805 kommt Bremm bis 1809 als Filiale zu Eller
B11, C4,
1805 besitzt Bremm 22 ha Wiesen, 35 ha Weinberge und 194 ha. Wald. 8  
1805 wird Johann Peter (Simon) Eberz als Pfarrer oder Vikar in Bremm erwähnt.
L3, B1, C4,
1805 umfasst die Gemarkung Bremm 22 Hektar Wiesen, 34 Hektar Weinberge und 194 Hektar Waldungen.
L2,
1806 wird Johann Philipp Schreiber (1806 - 1813) Sukkursalpfarrer in Bremm.
S1, L3, B1, C4,
1806 gehört Beuren als Filiale zu Bremm und wird in Urschmitt eingepfarrt und 1863 zur eigenen Pfarrei gemacht.
B1,
August 1807 wird die kleinste der vier Glocken der Pfarrkirche Bremm von mutwilligen Buben durch Dängeln versprengt.
B3,
1808 wird in Marburg die kleinste der vier Glocken der Pfarrkirche umgegossen.
B3,
1808 wird die Pfarrei Bremm zur Sukkursal-Pfarrei erhoben. Die Kirche hat 3 Altäre, 3 Glocken (1 von 1580), 3 Kelche und 1 Monstranz von Silber. Die Kirche besitzt kein liegendes Gut, die Pfarrstelle nur 3 – 4 Mn. Das Pfarrhaus ist gut. 7 L3, B1,
01.05.1809 (1808) wird Johann Philipp Schreiber als Pfarrer in Bremm erwähnt.
L3, C4,
01.05.1809 wird Bremm Sukkursal-Pfarrei
B11, B17, C4,
30.11.1809 werden in Bremm die 4 Hektar Ländereien auf dem Bieg, die Eigentum des Freiherrn von Metzenhausen gewesen waren, zu 9530 Frs. (2554 Thlr.) versteigert.
8
L2, L14, B1, B11,
10.01.1811 wird in Bremm eine Wiese des Stifts St. Florin zu Koblenz zu 650 Frs. (173 Thlr.) versteigert.
8
L2, L14, B1,
28.03.1811 werden in Bremm Ländereien im Vogelsang für 900 Frs. (240 Thlr.) versteigert.
8
L2, B1,
1813 wird der Laufbrunnen auf dem Dorfplatz "Boar" erstmals aufgestellt und später an die Mosel versetzt..
L14,
21.01.1814 wird Martin Burg (1814 - 1840) Pfarrer in Bremm
S1, L3, G12, C4,
1814 erleidet die kleinste der Glocken der Pfarrkirche nach 1807 erneut einen Schaden
B3,
21.03.1815 ist das Datum des letzten Pachtvertrages, laut dessen die Güter des ehemaligen Klosters Stuben auf 3, 6, 9 Jahre verpachtet sind. Die letzten Pächter sind Johann Peter Friedrichs und Peter Bartholomäus Gietzen in Eller.
B26,
1815 wird aus dem ehemaligen Kloster Stuben eine staatliche, preußische Domäne.
L15, B11, B26,
07.04.1819 müssen die Domänen-Grundstücke des ehemaligen Klosters durch Verordnung des königlichen Finanzministers zu Berlin im Regierungsbezirk Coblenz veräußert werden.
B11, B26,
1819 wird die kleinste Glocke der Pfarrkirche Bremm an Herrn Johann Schadt in Neuwied verkauft.
B3,
10.07.1820 werden die Güter der staatlichen Domäne von Stuben in Zell versteigert und die Gebäude auf Abbruch verkauft. Die Güter sind jedoch bis 1824 verpachtet und können von den Ansteigerern es 4 Jahre später übernommen werden.
L15, B11,
1824 geht des Pachtzeit für die Güter des ehemaligen Klosters zuende und die Güter werden von den Ansteigerern übernommen.
B26,
1824 kommt Bremm zum neuen Bistum Trier zurück
B11, C4,
August 1826 wird die alte, schöne große Glocke von 1572 vermutlich durch zu starkes Läuten und jähes Aufhalten versprengt.
B3
1827 schenkt der Herzog von Nassau die Staurothek nebst anderen Stücken, dem Dom zu Limburg. Sie gehört seither zum Limburger Domschatz.
L7, L10, L13, B24, B28, C17,
1828 wird dem letzten Lehrer im Schulhaus "auf der Lenn", Herrn Amlinger, ein Schulsaal mit Wohnung im damaligen Rathaus, dem 1971 abgerissenen Schulhaus, eingerichtet.
B16
um 1830 wird das Storchenhaus als Schulhaus benutzt und es kommt ein schmaler Anbau hinzu.
L14,
1830 wird einem Franzosen der Auftrag zum Umguss der alten, großen Glocke von der königlichen Regierung wieder entzogen .
B3,
um 1830 wird an der Straße nach Alf, etwa auf Höhe der heutigen Kloster-Stuben-Straße, ein Gartenhäuschen im Zuge der Gartenmauer für Familie Amlinger errichtet.
L14,
Anfang
August 1831 / 30 ?
beginnt Glockengießer Friederich Bernhard aus Tiefenbach seine Arbeit an den Glocken.
B3,
20.02.1831 / 30 ? ist der Guss der neuen Glocken abgeschlossen. Allerdings sind diese fehlerhaft und unbrauchbar.
L14, B3,
1831 erbaut Nikolaus Henrichs aus Bremm oberhalb von Bremm (zwischenzeitlich Tankstelle Barz, heute Rasthaus Bremm) einen Kalkofen.
B20,
1832 wird an Stelle der Wallfahrt nach KIausen am Karfreitag Nachmittag eine Prozession gehalten.
B17,
1832 gibt es in der Pfarrei keinen Aberglauben und keinen Ehebruch, aber die "parochiani in Bremm amant variationem" .("lieben die Abwechslung").
B17,
1832 heisst es, dass keiner die Messe versäumt und jeder viermal im Jahr die hl. Sakramente empfängt.
B17,
1832 wird eine übergroße, vergoldete Statue der Mutter Gottes, die zwei schwere silberne Kronen und einen "kollosalen" Rosenkranz trug auf Wunsch des Bischofs Hommer aus der Pfarrkirche entfernt.
L14, B17,
12.03.1833 trifft der Glockengießer Gaulard in Bremm ein.
B3,
14.03.1833 erhält Meister Gaulard den Auftrag, die drei größten Glocken der Pfarrkirche umzugießen
L14, B3,
19.09.1833 werden die alten Glocken heruntergeworfen, zerschlagen und stückweise gewogen.
B3,
Anfang 1834 geht Glockengießer Gaulard daran, die Form der Glocken anzufertigen.
B3,
11.02.1834 um 19.00 Uhr erfolgt der Guss der drei neuen Bremmer Glocken in Stadtkyll
B3,
03.03.1834 gelangen die neuen Glocken nach Bremm. Das junge Volk geht den Glocken mit Sträußen und Musik bis Beuren entgegen.
B3,
1834 ist Joseph Henrichs Gemeindeschöffe und Martin Pellenz Kirchenschöffe und –diener von Bremm
B3,
23.03.1834 wird die Laurentius-Glocke, die größte Glocke der Bremmer Pfarrkirche, erstmals in Bremm geläutet.
B3, C1, C2, C4, B17,
bis 1835 erhalten die Frauen für Fastnachtdienstag 1 Ohm Wein von der Kirche, seitdem statt dessen jährlich 6 Taler aus der Kirchenkasse,
B17,
1835 zählt Bremm 145 Familien, 710 Seelen, davon 450 Kommunikanten.
C4,
1839 wird der Westturm der Pfarrkirche durch einen Brand sehr beschädigt und der Wiederaufbau wird auf 1095 Rthr. veranschlagt.
L14, B11,
Juni 1840 wird Gerhard Theis (1840 - 1845) Pfarrer in Bremm
S1, L3, C4,
1840 ist der Kirchenbesuch so eifrig, "daß alle Nachbarpfarrer darüber staunen".
B17,
1841 erhält der Kirchtum ein fünftes Geschoss, wie auch die auf das Turmgesims der Ostseite aufgemalte Zahl zeigt.
L14, B11,
01.02.1846 wird Johannes Scheurer (1846 - 1886) Pfarrer in Bremm
S1, L3, C4,
1850 gibt es in Bremm 55,2 ha der 2. bis 8. Klasse
L9,
1860 wird in Bremm eine neue Kirche gebaut.
L14, C2,
um 1860 wird die Bahnlinie Koblenz – Trier gebaut.
B20,
1862 zeigt die auf der Ostseite unterhalb des Turmgesimses im Blendbogen aufgemalte Zahl.
L14,
1863 / 64 wird das Pfarrhaus gebaut.
C4,
1869 wird eine Mission gehalten wobei das Missionskreuz von 1733 neu benediziert wird. In der Pfarrei ist der Verein der hl. Kindheit eingeführt. Die Zahl der Parochianen beträgt 923. 7 L3, B17,
1870 errichtet man ein Kriegerehrenmal neben der Kirche.
C5,
15.05.1874 beginnen die Bauarbeiten am Kaiser-Wilhelm-Tunnel in Eller.
S4
1874 bis 1879 nutzt man die Klosterruine Stuben als Dynamitdepot beim Bau des Kaiser-Wilhelm-Tunnels.
15.05.1875 setzt man das Bohrmaschinensystems Ferroux am Kaiser-Wilhelm-Tunnel ein.
S4
04.05.1877 feiert man den Durchstich des Kaiser-Wilhelm-Tunnels.
S4
22.12.1877 wird die Gewölbeausmauerung im Kaiser-Wilhelm-Tunnel vollendet.
S4
01.01.1878 fährt ein erster Bauzug durch den Kaiser-Wilhelm-Tunnel.
S4
15.05.1879 wird der Kaiser-Wilhelm-Tunnels für den regulären Eisenbahnverkehr freigegeben.
S4
12.03.1882 wird der Jubilarpriester Pfarrer Scheu(r)er zu Bremm vor den Amtsrichter nach Kochem beschieden wegen "unbefugter Vornahme von Amtshandlungen" im Preußischen Kulturkampf.
G13
1886 wird Peter Josef (Maria) Poertzgen (1886 - 1892) Pfarrer (Hilfsgeistlicher) in Bremm
S1, L3, B16, C4,
1886 muss der Rathaussaal im unteren Stock des Rathauses an der Mosel für die 2. Lehrerstelle eingeräumt werden. Das Rathaus war im 16. Jhdt. als kurfürstliche Kellerei erbaut worden.
B16
1887 führt Pastor Poertzgen die Herz Jesu Bruderschaft ein.
B17, C4,
1887 wird das Rathaus an der Mosel umgebaut und durch Pastor Dr. Poertzgen als Schulhaus eingesegnet.
B16, C4,
1888 lässt Pastor Poertzgen den Brauch, dass sich die Frauen des Dorfes für Fastnachtdienstag jährlich 6 Taler aus der Kirchenkasse abholen konnten, abstellen.
B17,
1890 halten die Jesuiten eine Mission in Bremm ab.
B17,
19.08.1891 schreibt der Kirchenvorstand beschwerend an das bischöfliche Generalvikariat: "Die Frauen haben rechtmäßig 1 Ohm Wein von der Kirche zu bekommen".
B17,
17.01.1893 beschließt der Kirchenvorstand den Kirchenumbau
C4,
17.06.1894 wird der Grundstein zur Vergrößerung der Pfarrkirche gelegt
C4,
10.11.1894 wird Peter Weiler (1894 - 1899) Pfarrer in Bremm
S1, C4,
1895 wird die Bremmer Kirche um ein Drittel vergrößert auf die heutige Größe mit dem schönen Kreuzgewölbe. Dabei werden drei Steinaltäre des 17. Jhdt. und durch neugotische Holzaltäre ersetzt.
L14, B11, B17, C2,
1895 erhält die Turmuhr ein neues Gewände.
L14, B17, C2,
1895 kommt der dem hl. Laurentius geweihte Hochaltar in die Sammlung der Familie Clemens, vererbt an Baronin Angelika von Liebig, Schloß Gondorf an der. Mosel und wird neu gefasst.
Der Marienaltar, ehemals linker Nebenaltar, aus belgischem Savonette, kommt bis auf ein Giebelrelief nach Schloß Calbeck bei Goch; er wird 1945 mit dem Schloss zerstört.
Der ehemals rechte Nebenaltar, feiner Tuff, der sogenannte Stephanusaltar, ist mit 1631 datiert. Er kam 1909 als Schenkung des Regierungsbaumeisters Dr. Roettgen, Bonn, in das Rhein. Landesmuseum zu Bonn.
L14, G11, B11, B18
12.05.1896 wird die Kirche durch Weihbischof Karl Ernst Schrod konsekriert.
B11, C4,
18.10.1897 wird vom Architekten J. Wirtz ein Verzeichnis derjenigen Arbeiten an der Pfarrkirche Bremm erstellt, welche von dem Unternehmer Clemens noch auszuführen sind bevor die Schlusszahlung erfolgen kann.
B4,
 
20. Jahrhundert zum Seitenanfang
 
 
um 1900 gibt es auf der Kirmes noch die Original „Retschul“ mit 1 PS Antrieb. Etwa eine Stunde lang wurde ein altes Karussell von einem Pferd immer rund gezogen, dann war Pferdewechsel.
C6,
08.08.1900 wird Josef Schilling (1900 - 1921) Pfarrer in Bremm
S1, C1, C4,
1904 brennen bei einem Großfeuer in der Moselstraße verschiedene Häuser ab, u. a. das Fachwerkhaus Nr. 171 (Frau Schweißel) und das Nachbarhaus Nr. 172 (Philipp Treis), .
L14,
1904 halten die Redemptoristen eine Mission in Bremm ab.
B17,
1913 wird der Laufbrunnen, der zwischenzeitlich an der Mosel aufgestellt wurde, wieder auf dem Dorfplatz "Boar" errichtet.
L14,
1914 beginnt der Erste Weltkrieg.
C5,
1914 / 18 ? sollen die Glocken nach Ausbruch des 1. Weltkrieges zur Kriegsrüstung und Herstellung von Waffen eingeschmolzen werden.
C1,
1918 ist der Erste Weltkrieg zuende.
C5,
1920 gestaltet man das Kriegerehrenmal neben der Kirche neu.
C5,
09.06.1921 wird Nikolaus Schrot(h) (1921 - 1941) Pfarrer in Bremm
S1, C4,
1922 halten die Kapuziner eine Mission in Bremm ab.
B17,
1927 werden mit Mitteln der Provinz, des Staates und des Kreises wegen der geschichtlichen Bedeutung des Klosters und ihrer Wirkung in der Mosellandschaft Sicherungsarbeiten an der Kirchenruine in Stuben durchgeführt .
L15,
1931 halten die Kapuziner wieder eine Mission in Bremm ab.
B17,
1932 wird die Holzfigur des hl. Sebastian, zuletzt an der Wand aufgestellt, aus der Michaelskapelle entwendet.
L14, B19
1936 wird eine Muttergottes mit dem Kinde auf dem linken Arm, eine sog. schwarze Muttergottes, Eichenholz, ehem. vermutlich versilbert, entwendet.
L14, B19
September 1936 erfolgt der letzte Brand im Kalkofen von Bremm, weil er mittlerweile unrentabel ist..
B20,
1940 muss die zur Mosel gerichtete offene Front der Michaelskapelle wegen ihrer Lage an der Autostraße Bremm - Aldegund um 2 m gekürzt werden
L14, B19
1941 wird Nikolaus Klein (1941 - 1954) Pfarrer in Bremm
S1, C4, C7,
03.09.1942 / 43 ? sollen die Glocken der Pfarrkirche wiederum zu Kriegszwecken eingeschmolzen werden. Sie werden nach einigen Protesten abgenommen und abtransportiert
B17, C1,
1943 wird Peter Treis Bürgermeister von Bremm